Schriftliche Reife- und Diplomprüfung Deutsch
7 Textsorten,
ein Nachschlagewerk.
Merkmale, Aufbau, Formulierungshilfen, ein ausformulierter Schreibentwurf und die typischen Problemfelder — für jede Textsorte, die bei der österreichischen Matura vorkommen kann.
In der Klausur wählt man eines von drei Aufgabenpaketen. Jedes besteht aus zwei Teilaufgaben mit Textbeilagen unter einer gemeinsamen thematischen Klammer; insgesamt sind zwei Texte zu verfassen. Die Aufgabenstellung legt fest, welche Textsorte zu schreiben ist — deshalb entscheidet die richtige Wahl von Ton, Aufbau und Formulierung oft über die Punkte, noch bevor der Inhalt bewertet wird.
Operatoren
Die Verben in der Aufgabenstellung sind Arbeitsanweisungen, keine Stilfrage. Wer „erörtern“ mit „zusammenfassen“ verwechselt, verfehlt die Aufgabe unabhängig von der sprachlichen Qualität. Gegliedert nach den drei Anforderungsniveaus, wie sie im Operatorenkatalog zur Reife- und Diplomprüfung Deutsch verwendet werden.
Beurteilungskriterien
Jede Textsorte wird entlang derselben vier Achsen korrigiert — die Formulierungshilfen und Problemfelder auf dieser Seite setzen genau hier an.
Überblick im Vergleich
Alle sieben Textsorten nebeneinander, gegliedert nach denselben Aufbauelementen — bevor es weiter unten für jede einzeln ins Detail geht.
Sprachbaukasten
Verknüpfungswörter und Formulierungsbausteine, die textsortenübergreifend weiterhelfen — besonders beim Argumentieren in Erörterung, Kommentar und Meinungsrede.
Argumentationsketten strukturieren
Aufgaben des Schlussteils
Weitere sprachliche Mittel
Fertige Formulierungsbausteine für Einleitung, Hauptteil und Schluss
Als Muster gedacht — mit eigenem Thema füllen, nicht wortwörtlich übernehmen.
Grafiken versprachlichen
Die Textsorten im Detail
Jede Karte lässt sich aufklappen: links Merkmale und Aufbau, rechts Formulierungshilfen, darunter ein Schreibentwurf zum Weiterschreiben und die roten Anmerkungen zu den häufigsten Fehlern.
Stilmittel erkennen
Bei Textanalyse und Textinterpretation reicht es nicht, ein Stilmittel zu benennen — entscheidend ist, seine Wirkung zu erklären. Nach Gruppen filtern oder gezielt suchen.
Text untersuchen
Füge einen Text ein: Die Seite sucht darin nach Stilmitteln, markiert die Stellen und benennt sie in Klammern. Der Text bleibt in deinem Browser.
So liest du das Ergebnis: Durchgezogen unterstrichen = formal eindeutiges Muster (z. B. Anapher, Ausruf). Gestrichelt und mit „?“ = Vorschlag, den du selbst prüfen musst (z. B. ob eine Frage wirklich rhetorisch ist). Erkannt werden nur Mittel, die sich an Wortlaut und Satzbau festmachen lassen: Alliteration, Anapher, Epipher, Wiederholung, Trikolon/Aufzählung, Ausruf, Rhetorische Frage, Anrede, Appell, Vergleich, Antithese, Litotes, Hyperbel, Praeteritio, Correctio, Parenthese. Nicht erkannt werden Metapher, Personifikation, Symbol, Ironie, Paradoxon, Klimax, Ellipse u. a. — dafür braucht es dein Textverständnis. Eine Prüfung ersetzt das nicht.
Übungen
Fünf Übungsformen — vom schnellen Erkennen bis zum Formulieren eigener Analysesätze.
- Benennen — welches Mittel?
- Belegen — mit der Textstelle
- Wirkung erklären — was bewirkt es?