Textsortenatlas

Schriftliche Reife- und Diplomprüfung Deutsch

7 Textsorten,
ein Nachschlagewerk.

Merkmale, Aufbau, Formulierungshilfen, ein ausformulierter Schreibentwurf und die typischen Problemfelder — für jede Textsorte, die bei der österreichischen Matura vorkommen kann.

7Textsorten, gegliedert in appellativ-journalistische, sachliche und literarisch-analytische
4Beurteilungskriterien, nach denen jede Klausur korrigiert wird
300Minuten Arbeitszeit für zwei Texte aus einem der drei Aufgabenpakete

In der Klausur wählt man eines von drei Aufgabenpaketen. Jedes besteht aus zwei Teilaufgaben mit Textbeilagen unter einer gemeinsamen thematischen Klammer; insgesamt sind zwei Texte zu verfassen. Die Aufgabenstellung legt fest, welche Textsorte zu schreiben ist — deshalb entscheidet die richtige Wahl von Ton, Aufbau und Formulierung oft über die Punkte, noch bevor der Inhalt bewertet wird.

Operatoren

Die Verben in der Aufgabenstellung sind Arbeitsanweisungen, keine Stilfrage. Wer „erörtern“ mit „zusammenfassen“ verwechselt, verfehlt die Aufgabe unabhängig von der sprachlichen Qualität. Gegliedert nach den drei Anforderungsniveaus, wie sie im Operatorenkatalog zur Reife- und Diplomprüfung Deutsch verwendet werden.

Beurteilungskriterien

Jede Textsorte wird entlang derselben vier Achsen korrigiert — die Formulierungshilfen und Problemfelder auf dieser Seite setzen genau hier an.

Überblick im Vergleich

Alle sieben Textsorten nebeneinander, gegliedert nach denselben Aufbauelementen — bevor es weiter unten für jede einzeln ins Detail geht.

Sprachbaukasten

Verknüpfungswörter und Formulierungsbausteine, die textsortenübergreifend weiterhelfen — besonders beim Argumentieren in Erörterung, Kommentar und Meinungsrede.

Argumentationsketten strukturieren

Aufgaben des Schlussteils

    Weitere sprachliche Mittel

    Fertige Formulierungsbausteine für Einleitung, Hauptteil und Schluss

    Grafiken versprachlichen

    Die Textsorten im Detail

    Jede Karte lässt sich aufklappen: links Merkmale und Aufbau, rechts Formulierungshilfen, darunter ein Schreibentwurf zum Weiterschreiben und die roten Anmerkungen zu den häufigsten Fehlern.

    Stilmittel erkennen

    Bei Textanalyse und Textinterpretation reicht es nicht, ein Stilmittel zu benennen — entscheidend ist, seine Wirkung zu erklären. Nach Gruppen filtern oder gezielt suchen.

    Text untersuchen

    Füge einen Text ein: Die Seite sucht darin nach Stilmitteln, markiert die Stellen und benennt sie in Klammern. Der Text bleibt in deinem Browser.

    So liest du das Ergebnis: Durchgezogen unterstrichen = formal eindeutiges Muster (z. B. Anapher, Ausruf). Gestrichelt und mit „?“ = Vorschlag, den du selbst prüfen musst (z. B. ob eine Frage wirklich rhetorisch ist). Erkannt werden nur Mittel, die sich an Wortlaut und Satzbau festmachen lassen: Alliteration, Anapher, Epipher, Wiederholung, Trikolon/Aufzählung, Ausruf, Rhetorische Frage, Anrede, Appell, Vergleich, Antithese, Litotes, Hyperbel, Praeteritio, Correctio, Parenthese. Nicht erkannt werden Metapher, Personifikation, Symbol, Ironie, Paradoxon, Klimax, Ellipse u. a. — dafür braucht es dein Textverständnis. Eine Prüfung ersetzt das nicht.

    Übungen

    Fünf Übungsformen — vom schnellen Erkennen bis zum Formulieren eigener Analysesätze.

    So analysierst du ein Stilmittel
    1. Benennen — welches Mittel?
    2. Belegen — mit der Textstelle
    3. Wirkung erklären — was bewirkt es?